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Warum heute das Bild mit dem Wasserfall?

“Die WohnstĂ€tte des Selbst”

Das zweite Chakra sitzt im Bereich der HĂŒften und dem Becken vor dem Sacrum.

Es steht unter anderem, bedingt durch sein Lage, fĂŒr die Entstehung neuen Lebens aber auch fĂŒr die Schöpfung deines eigenen Lebens. Dir dein Leben so zu erschaffen, wie du es dir vorstellst voller Genuss und Freude. Es geht darum sein kreatives Potential zu nutzen, neue Wege auszuprobieren, um sich das zu erschaffen, was man wirklich will ohne sich zu limitieren, weil man z.B. denkt „das schaffe ich nicht“ oder „mir stehen die Ressourcen nicht zur VerfĂŒgung“. Es geht darum einen Weg zu diesen Ressourcen zu finden und dein Potential zu nutzen, um dort hinzukommen, wo du hin willst.

Hier setzt man sein Sankalpa, seine Intention, seinen Herzenswunsch, das was einem Wichtig ist.

Jedem Chakra wird ein Element zugeordnet und das Element hier ist Wasser(Niere, Blase). Denn ohne Wasser könnte Leben nicht existieren. Es ist das Wasser, das Dinge zum Wachsen, zum Fluorieren, zum fließen bringt, bewegt und verĂ€ndert. Deshalb steht das Chakra fĂŒr Lebendigkeit, im Fluss sein, Bewegung, KreativitĂ€t, VitalitĂ€t, Lebenslust und Lebensfreude. Um VerĂ€nderungen im Leben zu machen ist es wichtig Svadisthana Chakra wieder in Balance zu bringen und so in deine Schöpferkraft zu kommen.

Wörtlich ĂŒbersetzt heißt Svadisthana „Wohnstatt des Selbst“. Auch fernab vom Yoga an sagt, dass dort in den HĂŒften das Zentrum des Unterbewussten ist, wo man unbewusst Erlebtes, Gedanken, Erinnerungen(Samskaras) oder Muster abspeichert , nach denen wir immer wieder handeln. Deswegen können HĂŒftöffner ein tiefes inneres Loslassen bewirken und unterbewusst Abgespeichertes lösen.

Wasser ist aufgrund der Gezeiten mit dem Mond verbunden. Mit dem Weiblichen, mit dem Unbewussten. Die Kraft des Mondes im Sinn der Introversion also nach innen gerichtet auf das Unterbewusstsein/zur Seele hin. Deshalb ist ein Symbol fĂŒr das Chakra ein silberner Halbmond, bei dem sich beide Enden fast berĂŒhren.

 

Gunas:

Rajas: mangel an Grenzen, wollĂŒstig, sich zu sehr an seine Begierden/WĂŒnsche hingeben, zu viel Sex, niemand und nichts ist jemals gut genug

Tamas: keine sexuelle Energie, unfĂ€hig Freude zu empfinden, nicht genießen zu können, keine KreativitĂ€t

Sattva: Im Flow/Fluss sein, KreativitÀt

Yantra: ein silberner Halbmond, bei dem sich die Enden fast am Bauchnabel berĂŒhren. Da der Mond das Wasserbeeinflusst.

Sinn: Geschmack

DrĂŒse: Nebenniere, Niere

Bija Mantra: „VAM“

Farbe: orange

Tier: Krokodil. Das meistens schlĂ€ft und ganz ruhig ist aber plötzlich kann es aufschrecken mit seinem großen Gebiss. Wenn es schlĂ€ft ist es auch wie der unbewusste Teil in uns. Das Unterbewusste kann so prĂ€sent sein aber trotzdem so still, dass wir es nicht wahrnehmen können.

Wie sieht fĂŒr dich ein erfĂŒlltes Leben voller Wunder aus? Was ist ein erfĂŒlltes, freudvolles Leben fĂŒr dich?

 

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